Erkältung

Kaltes und nasses Wetter, Zugluft, die Jacke zu Haus vergessen oder einfach nur eine Menschenansammlung – und schon hat es einen wieder einmal erwischt: Erkältung! Im Lauf unseres Lebens leiden wir bis zu 200 Mal an einer Erkältung oder einem grippalen Infekt. Besonders oft trifft es Kinder zwischen drei und zehn Jahren und Menschen im höheren Alter.

Husten als lästiges Symptom bei Erkältungen

Wenn Erkältungsviren in unsere Atemwege gelangen, setzen sie sich dort fest und lösen eine Entzündungen aus: Bronchitis. Hauptsymptom der Bronchitis ist der Husten, der zu Beginn meist trocken, später dann verschleimt ist. Beide Hustenphasen müssen unterschiedlich behandelt werden und sollten im Akutfall in zwei bis drei Wochen ausgeheilt sein.

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Schema für die Wahl des richtigen Hustenmittels

Die Wahl des richtigen Hustenmittels

Im Anfangsstadium der Erkältung tritt der so typische trockene Reizhusten auf. Er strengt den Patienten mitunter stark an, raubt den Schlaf und ist im Grunde wenig sinnvoll. Schon der Begriff „trocken“ sagt, dass kein Schleim ausgehustet wird, die ureigenste Aufgabe des Hustens also gar nicht erfüllt ist. In dieser Phase kann der Hustenreiz durch Mittel mit Schleimdrogen wie z. B. Eibisch gelindert werden. 

Ab dem dritten oder vierten Tag der Erkältung beginnt sich der zähe Schleim in den Atemwegen zu lösen, die Hustenattacken fördern nun erste Schleimklümpchen hervor und der „trockene“ Husten geht in die Phase des „produktiven“ Hustens über. Immer mehr Schleim verflüssigt sich und die Schleimhaut beginnt sich zu regenerieren. In dieser Phase soll der Husten nicht unterdrückt werden, da dadurch das erwünschte Abhusten des Schleimes und damit die Reinigung der Bronchien verhindert würden. Ein schleim- und hustenlösendes Mittel beugt dem vor und lindert die Beschwerden.

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