Prostata

Jeder zweite Mann ab 50 kennt es: Der einst kräftige Harnstrahl setzt nur mit Verzögerung ein, ist merklich schwächer und tröpfelt nach. Das Bedürfnis zu „müssen“, nimmt zu und die vollständige Entleerung macht immer mehr Probleme. Der Grund dafür ist eine gutartige Vermehrung von Prostatagewebe, die Mediziner kurz BPH (benigne Prostatahyperplasie), nennen.

Vergrößerte Prostata – ein „Volksleiden“

Im Zuge der hormonellen Veränderungen im Alterungsprozess kann es zu einer ganz normalen, gutartigen Vergrößerung der Prostata kommen. Sie tritt so häufig auf, dass man von einem „Volksleiden“ sprechen kann. Nahezu jeder zweite Mann ab 50 ist davon betroffen, bei den 60- bis 80-jährigen Männern sind es bereits rund 75 Prozent. Die gutartige Vergrößerung der Prostata, die in der Medizin benigne Prostatahyperplasie (BPH) genannt wird, stört so lange nicht, bis sie die Harnröhre einengt.

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